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Playlists

Reviews/Specials

 
Tourdaten

Pascow
06.08. Sunset Festival
11.09. Skatepark Herne
22.10. Bei Chez Heinz / Hannover
23.10. Störtebeker / Hamburg
17.12. SO36 / Berlin

Weitere Termine in Planung!

Leistungsgruppe Maulich
27.11. Störtebeker / HH

 

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Bands / Booking
Pascow
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Leistungsgruppe Maulich
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Freunde?!
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Info:

Wer kennt das Phänomen nicht: Der Schweiß läuft einem die Achselhöhle runter, das Herz beginnt zu pumpen, erste Schweißtropfen perlen die Schläfe hinunter, Adrenalin macht sich breit, der Körper beginnt unkontroliert zu zucken. Und das alles hat einen Grund und der Grund hat einen Namen: Pascow. So ging's mir, als ich das erste mal Pascow auf einer Bühne gesehen habe - glücklicherweise konnte mir eine Bierflasche als seelische Stütze dienen, gerade noch mal gutgegangen...
Dumm nur, wenn ähnliche Verhaltensweisen auftauchen, wenn man sich die Alben der vier Saarländer zu Gemüte führt! Woran liegt das bloß? Ganz einfach, weil Pascow - wild um sich strampelnd - am obersten Beckenrand des deutschsprachigen Punkrocks schwimmen...
Musikalisch halten Pascow die Balance zwischen dem berüchtigen Schlag in die Magengrube, Melodie und Gefühl, aber immer rotzend und kickend und unaufhaltsam. Auch inhaltlich nehmen die vier Saarländer kein Blatt vor den Mund. Direkt, ohne Umschweife geht's da zur Sache. Das passiert auf einem Level, dass Germanistiker verwundert die Augenbraue heben lässt. Welche Band hat schon so ein textliches Niveau, kombiniert mit Witz?

PASCOW's drittes Album "Nächster Halt gefliester Boden" lässt vom ersten Moment an keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Band noch immer an die Sache glaubt und von Zynismus und Gleichgültigkeit weiter entfernt ist als je zuvor. Und während viele Bands im Laufe der Jahre ihr Schiff musikalisch in ruhigere Gewässer bringen, machen PASCOW kehrt und legen in Sachen Energie noch einen drauf. So ist "Nächster Halt gefliester Boden" das bisher kämpferischte und gleichwohl verliebsteste Album der Bandgeschichte. Mit Tatendrang, Spielfreude und offenen Augen geht's in die Nacht hinaus. Die 15 Songs wurden innerhalb von 4 Tagen (!) live eingespielt und klingen dementsprechend unverwässert, direkt und ehrlich. Ein Album voller Herzblut und einer Wagenladung guter Ideen. Die Feinde im Visier, die Freunde an der Seite. Keine Belanglosigkeiten, keine Kompromisse. Die harten Stücke sind härter geowrden, die verliebten noch verliebter. Und wer wirklich einen Vergleich braucht: das hier ist mehr Leatherface als Hot Water Music, mehr Blumen Am Arsch Der Hölle als Turbostaat. PASCOW haben sich weiterentwickelt und dabei definitiv einen andere Weg eingeschlagen als andere Bands dieser Richtung. Und irgendwie ist es beruhigend, dass deutscher Punkrock am Ende des Jahres 2007 auch noch so klingen kann...


Veröffentlichungen:

1999 The Charles Bronson Gay Club (Demo MC)
2001 Pascow (7'')
2002 Richard Nixon Discopistole (CD/LP)
2004 Geschichten, die einer schrieb (CD/LP)
2005 Schief gescheitel, schlecht rasiert (Best Of)

2006 Split 7 Inch mit Die Rote Suzuki!

Neu: 2007 Nächster Halt gefliester Boden (CD/LP)

 
 
 

Downloads:

 

mp3s:
vom Album "Geschichten,..."

 

Paris
Nach Hause
Poison au couer mademoiselle

 

vom Album "...Discopistole"

 

Trampen nach Norden
Ich, Jello Biafra und das verdammte WOM
Wenn die das machen

 

Photos:

 

Bandphoto 2007/2008



Reviews:

Visions
PASCOW – Nächster Halt gefliester Boden
Deutschsprachiger Punkrock wie man ihn mag: Schnell, melodisch, angriffslustig, gut. Es ist bereits das dritte Album der seit 1998 existierenden Band aus dem Saarland, die ihre simple wie smarte Version des Punkrock mit deutschsprachigen Texten auch auf "Nächster Halt gefliester Boden" über 15 Songs hinweg spannend und kurzweilig halten kann. Irgendwo zwischen Jens Rachut (besonders stark zu hören beim Opener "MS Pascow" und "Von der dummen Kuh mit den dunklen Augen"), frühen Boxhamsters und Muff Potter halten sich Pascow an die gute, alte Punkethik und pissen dabei nur allzu gerne ans Bein der gesellschaftlichen Irrungen und Wirrungen ("The Weltordnung Is The Fuck", "Coke Zero Zero (For Freedom)", "Touousi"), ohne dabei verbissen zu wirken und stehen Zeitgeisttrends per se kritisch gegenüber ( "...dort wo ganz Google mich nicht sieht", "denn sie hat keine Homepage und erst recht hat sie kein MySpace-Profil"). "Nächster Halt gefliester Boden" versammelt kleine unaufdringliche Momentaufnahmen aus dem Hier und Jetzt, die vor allem angenehm bodenständig und gewitzt sind, um dabei hauptsächlich eins zu sein: ein akkurates Punkrockalbum, das Spaß macht. Mission erfolgreich! (8)
Autor: Jens Mayer

OX Fanzine
Pascow – Nächster Halt gefliester Boden
"PASCOW sind PASCOW sind PASCOW", schrieb ich einst, die Bedeutung dieser von mir so leichtfertig hingeworfenen Floskel ist mir aber erst jetzt so recht bewusst geworden. Denn die Saarländer sind eine der wenigen "jüngeren" deutschen Bands, denen man bescheinigen kann, dass sie unverwechselbar sind, was in meinen Augen ein hohes Qualitätsmerkmal darstellt. Das soll nicht heißen, dass PASCOW sich immer gleich anhören, es ist das Entwickeln und das Pflegen eines ganz eigenen Stils ohne einen krampf- und krankhaften Drang zu Experimenten, was die wirklich guten von den zwar netten, aber redundanten oder den sich im Laufe ihrer Karriere in Pseudo-Kreativität verlierenden Bands unterscheidet. Was bei PASCOW einst als KNOCHENFABRIK meets Melodycore begann, hat sich innerhalb von drei Alben zu einer eigenständigen Musik entwickelt, bei der die Vergleiche schwer fallen. Zwar lässt sich auf "Nächster Halt gefliester Boden" ein stärker gewordener Einfluss der "Jensen-Bands" (als Anhaltspunkt: BLUMEN AM ARSCH DER HÖLLE) nicht überhören, erklären lässt sich das aber vielleicht dadurch, dass PASCOW auf ihrem dritten Album aggressiver auftreten als zuvor. Die Melancholie aber, die sich auch hier wieder unter anderem in der schönen, schon bekannten und lieb gewonnenen Zeile "... mit dem Auto meiner Ex" zeigt, haben PASCOW nicht aufgegeben. Vielmehr ist es ihnen gelungen, diese Kontraste noch besser als bisher miteinander zu verbinden, was "Nächster Halt gefliester Boden" zum besten PASCOW-Album bis dato macht. Und ich verwette meinen Arsch darauf, dass da in Zukunft noch viel, viel mehr kommen wird. Nur der Pöbel, der muss es noch lernen. (9)

Useless Fanzine
PASCOW - "nächster halt gefliesster boden" (Plastic Bomb / Kidnap Music)
Was ist nur aus PASCOW geworden? Habe ich doch noch recht gut die ersten Aufnahmen im Kopf, die doch noch an der Grenze des einfachen Deutschpunks anzusiedeln waren, haut mich das neue Album mal komplett um! Das erste "mal eben reinhören" wird zum kompletten durchhören bis hin zum Aufnehmen für die Fahrt nach Berlin und "hör mal, das ist die neue Pascow". Unglaublich geile Melodiebögen treffen auf energiegeladenen Punkrock voller Power und Rohheit. In 4 Tagen live eingespielt, dazu ausgefeilte Texte, die endgülitg das alte Siegel "Deutschpunk" vergessen lassen. Lediglich der 15. und letzte Song lässt die Platte etwas ruhiger ausklingen. Bei allen weiteren 14 Stücken gibt es nicht ansatzweise einen Lückenfüller oder gar Ausfall. Stellenweise erinnert der Gesang an TURBOSTAAT, teilweise die Melodien an MUFF POTTER, aber alles viel krachiger und mehr nach vorne. Wenn ich mich für einen Favoriten entscheiden müsste, wäre das "Lauf Forrest, lauf", aber es gibt eigentlich keinen besten Song. Die Aufmachung, die mit fettem Booklet, Digipak, oder LP Inside Out und 180g Vinyl daherkommt ist zwar schön, aber diese LP wäre auch als selbstgebrannte CD mit Eddingcover ein Pflichtkauf! (nov07/Rene)

Lifestyle Magazine Trier
Pascow – Nächster Halt gefliester Boden
Ist das der Sonderzug ach Pascow? Sorry für den launigen Einstieg; die Jungs von Pascow haben auf ihrem dritten Album nämlich ordentlich Grip auf den Reifen. Kämpferischer und verliebter PunkRock, der auch 2007 funktioniert wie eine Überdosis Fisherman’s Friend. 15 Songs, in vier Tagen eingespielt - Mit Herzblut, Dynamik und derart unzynisch, dass man nicht anders kann, als diese Band rund um den erotischsten Schlagzeuger Deutschlands zu lieben. (maf)Anspieltipp: “The Weltordnung Is The Fuck”
Fazit: Gegen das Doofe, für das Gute.

Plastic Bomb – Mailorder
Pascow – Nächster Halt gefliester Boden
Junge, Junge.. wir hatten ja so unsere Zweifel. Kann man 'Geschichten, die einer schrieb' noch überbieten?? Können die Jungs diesem Druck standhalten? Aber da wo Social Distortion kläglich scheitern, beweisen Pascow wo der Hammer hängt. Sie legen hier eine Hitfabrik hin, die sich gewaschen hat. Teilweise geben sie noch mehr Gas, zaubern Gänsehautmelodien und kryptische Scheiße ;-)) ohne Ende hin. Das ist der Beste Mix aus Dackelbluten'schen Bands, Motormuschis und Knochenfabriken wo gibt. Nur gespielt mit dem Druck früher Hives oder New Bomb Turks.. einfach nur geil 1-2-3-4 und wieder von vorne.

Tante Guerilla
Pascow – Nächster Halt gefliester Boden
Hier kommt es also endlich, das dritte Album von Pascow. Und vom ersten Moment an besteht kein Zweifel daran, dass die Band noch immer an die Sache glaubt und von Zynismus und Gleichgültigkeit weiter entfernt ist als je zuvor. Ganz im Gegenteil, in Sachen Energie und "pulsierende Halsschlagader" legen Pascow noch einen drauf und so ist „Nächster Halt gefliester Boden“ das bisher kämpferischste und gleichwohl verliebteste Album der Bandgeschichte. Mit Tatendrang, Spielfreude und weit geöffneten Augen geht´s in die Nacht. Die 15 Stücke des Albums wurden innerhalb von wenigen Tagen live eingespielt und klingen dementsprechend direkt und ehrlich. Die Band hat auf diesem Album ihren eigenen Stil gefunden und so fallen Vergleiche mit anderen Bands der Richtung schwer und werden der Sache schlicht und einfach nicht gerecht. Ein Album voller Herzblut und einer Wagenladung guter Ideen, musikalisch wie textlich. PASCOW haben sich entwickelt und dabei definitiv einen anderen Weg eingeschlagen als andere Bands dieser Richtung. Und irgendwie ist es beruhigend, dass deutscher Punkrock am Ende des Jahres 2007 auch noch so klingen kann… Ohne Übertreibung...das beste PASCOW Album bisher.


Roter Faden
PASCOW – Nächster Halt gefliester Boden
Meine Fresse, wie konnte ich die denn so lange erfolgreich ignorieren? Ich sollte wirklich aufhören Bands nach ersten Höreindrücken zu beurteilen. Denn irgendwie hatte ich PASCOW anno dazumal nach dem Sehen des Videos zu „Trampen nach Norden“ von ihrer ersten Platte als ganz okaye aber recht lahme Band abgestempelt und zu den Akten gelegt. Aber jetzt machen die mir mit ihrer dritten Platte „Nächster Halt gefliester Boden“ meine schöne vorgefertigte Meinung einfach so kaputt! Und das vom ersten Song weg. Denn wer so furios wie mit „MS Pascow“ beginnt, kann bei mir nichts falsch machen. Der Schalter ist umgelegt und PASCOW geben mir auch in der Folge keinen Grund meine Meinung zu ändern. Sicher schippert die MS Pascow, ihrer Bauart Kuttern wie DUESENJAEGER (nur mit mehr Knoten drauf) nicht unähnlich, durch deutschsprachige Punk-Rock-Gewässer und erlaubt sich keinen Schiffbrüchigen. Schön auf dem Gaspedal, zwischendurch mal ein atmosphärischerer Song, aber nie langweilig.
Aber genug jetzt von den Seefahrtsmetaphern, PASCOW haben auch noch clevere Texte zu bieten, um nicht im Einheitsbrei unterzugehen (haha). Da fragt man sich wirklich wer eigentlich damit angefangen hat, jeder Band mit deutschsprachigen Texten „gute“ oder „unpeinliche“ Texte attestieren zu müssen. Eher sollte man diese Kategorien mal auf die häufigen englischen Baukastenvokabular-Texte die man sonst so zu hören bekommt, anwenden. Und in seiner Landessprache kann man nun mal einfach mehr bedeutungsschwangere Metaphern und popkulturelle Anspielungen pro Minute unterbringen (hier z.B. Banksy oder Joe Strummer, dessen Gewissen man gleich einen Song gewidmet hat). Oder kann sich jemand …BUT ALIVE mit englischen Texten vorstellen? PASCOW überraschen mich und machen die beste „unpeinliche“, „gute“ deutsche Punkplatte des Jahres. (Christian Wieschke)

 

 

Intro
PASCOW – Nächster Halt gefliester Boden
Auf dem Fliesenboden liegt es sich ungemütlich. Kalt und kein Stück kuschelig, stattdessen blank bis zur Sterilität oder wahlweise von Humanfettablagerungen und sonstigen eklen Ab- und Ausscheidungen patiniert - wie soll man da zur Ruhe kommen? Aber das Leben ist nun mal kein auf Körpertemperatur geheiztes Wasserbett und Vitalität auszukosten heißt eben manchmal auch, mit dem Kopf neben der Kloschüssel zu pennen.
Da kann man sich mal wieder richtig spüren und die Wut und so Kram nähren, auch wenn's sich scheiße anfühlt. Ist halt alles irgendwie dumm diffus, da unten auf dem Boden zwischen Verlorenem und altem Gekrabbel. Schön, wenn dir dann so nette Krawall-Heroes wie Pascow die Hand reichen. Langsam aufstehen, bisschen Luft holen und über den ganzen Mist, der dich sonst zum Heulen bringt, auch mal zu lachen, das tut gut. Oder zu schreien. Ist ja beides nah beieinander.Egal, denn hier, bei Pascow, sind wir unter Freunden. Die Rachut-eske Dringlichkeit der Musik, die hysterische und dabei immer gebrochen upliftende, zwischen Boxhamsters, Dackelblut und ruppigeren Muff Potter oszillierende Power, machen es leicht, dieses Quartett aus dem Saarland zu lieben. Abgehangenes Punkrock-Pathos und die ein oder andere Plattitüde tun da zwar manchmal etwas weh, ändern aber nichts daran, dass Pascow mit ihrem dritten Album einen Soundtrack zum Leben in progress geschaffen haben, einen musikalischen Begleiter, der vielen, vielen jungen Menschen rettend ins Steuer greifen könnte. Hoffentlich! Denn das hier ist wahre Liebe und manchmal muss man wohl ins Schleudern geraten, um den Weg zu finden. Oder halt auf dem Fliesenboden liegenbleiben.
Text: Ulf Imwiehe


 

Flight13
PASCOW – Nächster Halt gefliester Boden
Die Saarländer sind eine der wenigen "jüngeren" deutschen Bands, denen man bescheinigen kann, dass sie unverwechselbar sind. Sie pflegen einen eigenen Stil ohne einen krampf- und krankhaften Drang zu Experimenten. Einst als Knochenfabrik meets Melodycore gestartet, hat sich zu einer eigenständigen Musik entwickelt. Zwar lässt sich ein stärker gewordener Einfluss der "Jensen-Bands" nicht überhören, erklären lässt sich das aber vielleicht dadurch, dass Pascow auf ihrem dritten Album aggressiver auftreten als zuvor. Die Melancholie aber, die sich auch hier wieder unter anderem in der schönen, schon bekannten und lieb gewonnenen Zeile "... mit dem Auto meiner Ex" zeigt, haben Pascow nicht aufgegeben. Vielmehr ist es ihnen gelungen, diese Kontraste noch besser als bisher miteinander zu verbinden, was "Nächster Halt gefliester Boden" zum besten Pascow-Album bis dato macht *

 

Pankerknacker
Pascow – Geschichten, die einer schrieb
Yesssssssss. Pascow sind cool. Die zucken wie Sau. Erigierende Wutausbrüche in kleine Geschichten die einer schrieb verpackt. Wurde auch mal Zeit, dass jemand in Muff Potters Fußstapfen tritt, aus welchen diese selbst bekanntlich in Richtung Langeweile geflohen sind. Das tun Pascow allerdings ohne ein offensichtliches Plagiat abzugeben. Dazu ist die Stimme viel zu markant und vieeeeeeeeel anderster. Das Songwriting ist innovativ, und die Texte heben sich angenehm vom Proleten-Durchschnitt ab. Das Artwork ist auch recht schick. Vernichtendes Fazit: Coole Platte nicht nur für Emo-Lappen geeignet, sondern von jedem ordentlichen Punker konsumierbar.
Knack


Voice of a culture – Online Magazin
Pascow – Geschichten, die einer schrieb
Lange, lange, lange nicht mehr von einer Band gehört, die derart geilen deutschsprachigen Punk fabriziert. ’Deutschpunk' ist heutzutage ja leider ein Schimpfwort geworden. Und wenn wir schon bei Ausnahmeangelegenheiten sind, dann möchte ich mal ausnahmsweise aus dem treffend geschriebenen Beipackzettel zitieren: “ZSK trifft auf intelligente Texte im Stil von KNOCHENFABRIK/CHEFDENKER meets MOTORMUSCHI“. Treffender geht's kaum! Dazu die geniale Aufmachung. Marmorähnliches Vinyl mit dickem Beiheft und allen Texten. Und ein Cover gezeichnet von Aku (www.akupower.de). Und auf der CD-Version ein Bonusvideo. Hier gilt es keine weiteren Worte zu verlieren. Gehört für mich in die TOP 10 des Jahres 2004. Unbedingt kaufen!!!

Sonic Ballroom
Pascow - Geschichten, die einer schrieb
Ich habe mir ja lange nichts neues vom deutschen Punksektor gekauft. Die aktuellste Platte in meinem Repertoire ist nun ja auch schon vom letzten Jahr. Aber auch dieses Jahr hör ich mir verdammt oft Pascow an. Die haben aber auch ein feines Album ins Vinyl ritzen lassen. 13 druckvolle Songs, die einfach punkrocken. Mal geht es schön schnell und wütend zur Sache und mal etwas langsamer, aber dafür umso hymnischer. Immer begleitet von schönen Gesangsmelodien. Die deutschen Texte bewegen sich im Klischeefreien Bereich irgendwo zwischen der gut formulierten Eindeutigkeit von Knochenfabrik und den Fragezeichen hinterlassenden Texten von Turbostaat und dem ganzen Schiffenumfeld. Apropos Knochenfabrik und Umfeld. Die Chefdenker Claus und der Kollege beteiligen sich künstlerisch auch an einem der Songs. Die Texte stehen alle schön groß im riesigen Hochglanztextheft, welches vom Artwork her auch was hermacht. Und für diejenigen, die sich wieder mehr für die Vinylfarbe interessieren tun, als für die Mucke, hier die Info, dass es nicht schwarz sein tut, sondern aussieht, wie rosa Marmor.
Christian Lehmann


Green Hell

PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Bereits der zweite Longplayer der Saarländer, die mit viel frischem Wind und mächtig Druck durchstarten. Teilweise erinnern sie an die schnellen, harten Songs früher Boxhamsters, teilweise auch an Knochenfabrik oder auch ZSK. Das Tempo wird gnadenlos hoch gehalten, dazu gibt es absolut nicht alltägliche und wirklich hören- bzw. lesenwerte Texte mit Tiefgang und vielen Anspielungen. Die Erstauflage des Vinyl ist übrigens schön rosa / weiß marmoriert und kommt auch mit einem schicken, mehr-seitigen Einleger incl. aller Texte.


In Your Face – Online Magazine

PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
So viel frischem Wind kann man kaum widerstehen. PASCOW gehen dermaßen mitreißend und begeisternd zu Werke, wie es seit Jahren kaum eine deutsche Band geschafft hat. 12 Geschichten rocken einen gegen die Wand, dann wieder zu Boden und zum Schluss fühlt man sich voller Kraft und Energie, hoch motiviert. Einzelne Highlights sucht man vergeblich, da es nicht einen guten Song gibt. Allesamt sind Hits! Da wo OMA HANS und Konsorten drohen langweilig zu werden, erschaffen PASCOW Melodien, die einen sofort gefangen nehmen. Im Up-tempo weiß das Quartett Akzente zu setzen, die die Songs gehörig nach vorn treiben. Dass das Leben immer die besten Geschichten schreibt, wissen PASCOW souverän umzusetzen, ohne leere Phrasen zu bemühen. Das i-Tüpfelchen ist das großartige Artwork, das „Geschichten, die einer schrieb ...“ zu einer absolut runden Sache macht. Und wenn das alles nicht genug wäre, gibt es auf der CD noch einen amüsanten Video-Clip eines Non-Album-Tracks. 9 von 10 Lunpis!


Twisted Chords
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Die erste Pascow-CD/LP hatte bereits für einiges Aufsehen gesorgt, mit “Geschichten, die einer schrieb“ legen die Jungs nun endlich ihr zweites Album nach und müssen damit einfach den Durchbruch schaffen. Die frische Unverbrauchtheit und positive Energie von ZSK trifft auf intelligente Texte im Stil von Knochenfabrik, die durchaus Tiefgang besitzen. Dazu etwas Turbostaat, Motormuschi und Co. und fertig ist eine brilliante Scheibe mit gut kickenden Punksongs. Bei einem Songs ist sogar der Mastermind des Assi-Punk himself, Claus von Knochenfabrik/Chefdenker am Gesang, wenn das kein Prädikatssigel ist…? Auf jeden Fall eine der besten deutschsprachigen Punkplatten seit Ewig und Pascow sollte Ihr Euch alle ganz dick auf die “im Auge behalten“-Liste schreiben!


Ox Fanzine
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
"Irgendwie scheint hier auch der werte Ox-Kollege Mechenbier seine Finger mit im Spiel haben, ich hab nur noch nicht rausgefunden, wie tief er drinsteckt." Mit diesem Satz schloss ich vor einiger Zeit meine Besprechung des PASCOWschen Debütalbums "Richard Nixon Discopistole". Was war ich doch naiv damals. Wie tief das Bandmaskottchen Jörkk wirklich drinsteckt, habe ich mittlerweile heraus gefunden. Nicht nur, dass er die vier Saarländer während der Aufnahmen zu "Geschichten, die einer schrieb ... " - die in einem gemütlichen Bauernhof unter der Regie von Paul "Obelix "Smith stattfanden - von der Arbeit abhielt und es sogar geschafft hat, seine unvergleichlich sexy Stimme auf die Platte zu kriegen, er war auch derjenige, der noch völlig paralysiert von der Viertelstunde, in der das Album aufgenommen wurde, im Ox-Büro auftauchte und mir die komplette Platte - zwar in falscher Reihenfolge und noch nicht fertig abgemischt - vorgesungen hat. Auch alle verwendeten Instrumente hat mir der Mann in seiner unvergleichlichen Art vorge- äh - stellt und ihre Verwendung anschaulich dokumentiert. Durch diese mehr als plastische Vorstellung war es dank meiner unglaublichen Geisteskraft möglich, mir auch in den folgenden Wochen die neue PASCOW-Platte immer wieder ins Gedächtnis zurück zu rufen, so dass ich "Geschichten, die einer schrieb ..." eigentlich schon auswendig vor mich hinpfeifen konnte, bevor die Platte überhaupt fertig war. Außerdem war ich in der Lage, schon vorab meinen Lieblingssong der Platte zu bestimmen. Jetzt ist sie aber fertig - eigentlich ist sie in dem Moment in dem ich das hier schreibe, gerade im Presswerk, die lieben PASCOWs haben mir eines der beiden existierenden Vorab-Exemplare mit in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnittenem und selbst zusammen geklebtem Booklet zwecks Lobhudelei zugeschickt, das andere ging an die Bosse ihres Plattenkonzerns - und jetzt stellt sich natürlich die bei einem zweiten Album übliche Frage, ob PASCOW es geschafft haben, ihr Debüt zu übertreffen. Die Antwort: Ja, haben sie, auch wenn ich das erst gar nicht wahr haben wollte. "Richard Nixon Discopistole" landet nämlich auch nach zwei Jahren immer noch zu oft in meinem Discman und die Vorstellung, dass eine "Neue" sie ersetzen sollte, behagte mir gar nicht. Aber " Geschichten, die einer schrieb ..." ist so verdammt großartig geworden, dass ich gar nicht anders kann, als die alte Platte endlich ins Regal zu stellen und höchstens in intimen Momenten wieder hervorzuholen. PASCOW haben ihren asozialen Saarland-Punkrock weiter perfektioniert, singen noch schönere Melodien, haben noch bessere Ideen, das Hasenfick-Tempo vieler Songs noch etwas angezogen, die Melancholie der anderen Lieder noch intensiviert, den Sound fetter, das Niveau höher, die Texte noch schlauer und ihre Musik einfach noch besser gemacht. Punkt. PASCOW sind PASCOW sind PASCOW. Nur jetzt eben noch besser. Und auch wenn der Bassist nach den Aufnahmen das Weite gesucht hat, denke ich, dass die Menschheit in Zukunft noch ehrfürchtig zusammenzucken wird, wenn der Name PASCOW fällt. Mein nach der Mechenbierschen Performance gekürtes Lieblingslied heißt jetzt übrigens offiziell "Kierkegaard und BWL" und wurde ohne meines Wissens von den beiden CHEFDENKERn Claus und Kollege noch vergroßartigisiert. Den von mir dann und wann vergebenen Preis für den "Songtitel des Jahres" haben sich PASCOW für "Black Wind Kohle und Stahl" nebenbei auch ergattert. Praise the Kings of Metal wo immer es auch geht. (27:35) (9) Andrè Bohnensack

Bumbanet Online Magazine
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Mit „Geschichten, die einer schrieb“ legen Pascow aus NRW ihr zweites Album bei Plastic Bomb Records vor. Dabei fällt nicht nur der gute Sound auf, sondern auch scharfsinnigen Texte von Alex Pascow. Gastsänger gibt es auch eine Menge, u.a. Leute von Chefdenker und The Damagers. Das Artwork kommt von Akku (Motormuschi). Insgesamt ist Pascow ein überraschend gutes Album gelungen, die 13 Songs sitzen allesamt und gehen tierisch gut ab. Dabei gibt es auch noch genug Vielfalt, sowohl musikalisch als auch in den Texten. So stellt man sich eine gute Scheibe vor!

Flight 13 Records
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Die neue Scheibe mit 13 Songs, CD kommt mit Video zu "Trampen nach Norden" oder farbiges Vinyl mit schönem Beiheft! Sound: alte Boxhamsters ohne Balladen, und noch etwas schneller (vielleicht auch Anti-Flag?); Texte: viel Zorn, hier einige schöne Zitate/ Schnipsel ausm Beiheft: "Iro statt Intro", "...die JU Armada und Dave Smalley rennt vorn mit auf dem Weg zum Bioladen löst er den Nahostkonflikt gleich mit", "...doch will ich jetzt bei dir sein, wenn deine kleine Taschenlampe ganz hell ´fickt euch´ in den Sternenhimmel schreibt", "...denn dein Gefühlsbulldozer hat mich diesmal ziemlich schwer erwischt", "...´macht´s gut, Glück auf, gehabt euch wohl´, genau genommen Saarland asozial"* Plastic Bomb.

Truesidemusic Online Magazine
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
PASCOW, das ist eine junge aufstrebende deutsche Punkband mit einer guten Kelle FICK DICH und SPASS!!! Ganz neu sind sie nicht, aber nach Ihrer letzten Release und Ihrem Hit TRAMPEN NACH NORDEN ist der Stein erst mal so richtig ins Rollen gekommen!!! Ihre 13 neuen Songs unter dem Plattennamen GESCHICHTEN DIE EINER SCHRIEB... rotzen auch gut was weg, keine Frage!!! PASCOW haben es irgendwie geschafft mit Ihren spaßigen aber auch ernsten Texten frischen Wind in die Deutschpunksegel zu blasen. Hoch melodische und hin und wieder mal etwas emotionale Songs machen diese Scheibe zu einem echten Hinhörer. Lieder wie INTERNETT, SCHWERTER ZU CLUBSMARTKARTEN und NACH HAUSE kommen einfach Klasse und reißen einen nur noch mit!!! Als Abschluss gibt es noch ein NO-BUDGET Video von TRAMPEN NACH NORDEN …perfekt!!! In diesem Sinne ...IF THE KIDS ARE ARSCHLÖCHER!!!

Plastic Bomb Records
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Wir sind stolz in Zusammenarbeit mit dem bandeigenen Label Kidnap-Music einen musikalischen Überhammer am Wucht, Energie und Emotionen herauszubringen. PASCOW zeigen damit wo der Hammer im deutschsprachigen Punkrock hängt. Auch hier gibt es vorab schon mal was zu lesen und zu hören.



Plastic Bomb Homepage
PASCOW – GESCHICHTEN, DIE EINER SCHRIEB…
Es ist sicher kein Zufall, dass PASCOW in der aktuellen Umfrage auf dieser Homepage auf Platz 1 der beliebtesten Plastic Bomb Bands steht. Die frische Unverbrauchtheit u. positive Energie von ZSK trifft auf intelligente Texte im Stil von KNOCHENFABRIK meets MOTORMUSCHI, die durchaus Tiefgang besitzen. Dazu ein Schuss TURBOSTAAT, fertig ist eine brilliante Scheibe mit gut kickenden Punksongs. Bei einem Song singt übrigens Claus von KNOCHENFABRIK mit ! Man merkt, dass die Band sich mit ihrem 2.Album ohne Ende Mühe gegeben hat. Das sehr schöne Artwork kommt von Zeichner Akku (MOTORMUSCHI), u. die Stücke klingen noch viel kraft- u. druckvoller als auf dem Debüt. Mit „Nach Hause“ ist ein würdiger Nachfolger des grossartigen „Trampen nach Norden“ drauf. Ohne zu übertreiben muss festgestellt werden, dass PASCOW hier wirklich ein grandioses Album gelungen ist !!! LP kommt als Erstauflage in marmoriertem Vinyl. CD besitzt als Bonus den Videoclip „Trampen nach Norden“.

Elfenart Records
Pascow - Eiszeit droht
Grossartige neue Band. 1 Stück von Ihrem Album "Richard Nixon Discopistole". Kaufen, bei www.pascow.de Die hätte ich gerne auf Elfenart Records.


Spencer Elden Fanzine (Coburg)
PASCOW – Richard Nixon Discopistole
Glaubst du das Oscar Maus, Superman zusammenschlagen kann? Wer kennt das noch? Genau – Stand by me! Mit diesem Intro wird das neue Werk der Saarländer eingeleitet. 15 Songs mit deutschen Texten. Deutschpunk? Keine Ahnung, Schubladen gibt´s bei Ikea.... Was die Jungs schon mit ihrer ersten Scheibe angedeutet haben setzten sie mit diesem Werk fort. Songs wie „Ich, Jello Biafra und das verdammte WOM“, „Windschutzscheibe“ oder der Überhit „Trampen nach Norden“ zeigen das es auch ohne die üblichen Parolen geht! Das alles noch mit verdammt viel Power rübergebracht, wobei auch mal eine melancholische Stelle nicht fehlen darf, macht das ganze perfekt. Ich sach mal 9,9 Punkte auf einer Skala von 10. lm


Ox Fanzine Nr. 49
PASCOW - Richard Nixon Discopistole CD
Toll. Die von mir im letzten Heft besprochene Platte war nicht nur so ein normalesVorabding, sondern eher so eine Art Vorab-Demo. Also muss ich nochmal ran. Die fertige CD sieht natürlich nicht nur besser aus als das gebrannte Teil, sondern ist neu gemischt und um drei Songs ergänzt worden. Rechtfertigt also ein nochmaliges Abfeiern. An der Großartigkeit dieser Platte hat sich natürlich nichts geändert, die beiden, mir bisher nicht bekannten Songs sind natürlich genauso groß, und mittlerweile habe ich mich auch an die neue Sortierung der Lieder gewöhnt.
Mehr muss ich wohl nicht sagen, ich wiederhole mich sonst nur. Kann man ja auch in Ox # 48 nachlesen. Oder sich anhand „Ich, Jello Biafra und das verdammte WOM" auf der aktuellen Ox-CD selbst davon überzeugen, wie großartig PASCOW sind. Und die Platte ist voll von solchen genialen Songs. Danke dafür. (30:14)


Moloko Plus
Pascow – Richard Nixon Discopistole CD
Keine Moloko Ausgabe, ohne Besprechung einer Band aus dem Saarland (ich kann noch kein Geldeingang auf meinem Konto feststellen!?). Aus der alten 3er Besetzung ist mittlerweile ein Quartett geworden, was dem Sound mehr als zugute gekommen ist. Ok, es hat lange gedauert mit dieser Veröffentlichung, aber so kennt man die Jungs eben (nicht wahr Alex!?). Musikalisch haben die Jungs ihre Richtung gefunden, ein gute Mischung aus Tocotronic, Boxhamsters und ganz klar Knochenfabrik (werden hier auch gecovert), ergänzt mit der typischen Pascow Prise für den Feinschliff. Bei den 14 Songs ist nochmals eine klare Steigerung zur EP zu erkennen, hier stimmt einfach alles Musik, Texte, Produktion & Aufmachung...! Kauft euch das Teil und hört euch „Trampen nach Norden“ oder „Pathos auf’s Brot“ an. Ich sag nur kryptische Scheiße. –nasty-


EINLEBEN – während eines Interviews im Plastic Bomb Nr. 41
Plastic Bomb: Hat sich Euer Publikum verändert, seit Ihr auf Plastic Bomb Records seid?
Einleben: Würde ich nicht sagen. Es kommen nur mehr Leute. Also mehr Punx sind nicht dabei, glaube ich. Obwohl bei dem Konzert mit PASCOW in Mannheim habe ich zum ersten Mal so richtige Irokesen gesehen…


Boardstein Skateboard Magazine 01/2003

Und dann gibt es eine kleine feine Punkcombo, die PASCOW heißt und deren erste Langrille schimpft sich „Richard Nixon Discopistole“. Also die sind rau und schnell und gute Lyrics haben die zu allem Überfluss auch noch…also was will man mehr. Ganz nebenbei haben die noch einen Spruch, den ich ziemlich gut finde, nämlich: Pathos aufs Brot.

BFTS – Online-Fanzine
Pascow - Richard Nixon Discopistole CD (www.pascow.com)
Oh Shit, was verwöhnt denn da meine Ohren, schöner flotter Punk mit deutschen Texten, der sowas von abgeht und wild um sich rotzt, das es eine wahre Freude ist. Das nun Deutschpunk zu nennen, wäre echt ´ne Beleidigung, hehe... nee, das hier punktet in allen Belangen und ist ganz gross, einfach Musik aus der Champions League mit grandiosem Blutgrätschen-Charme, einfach, direkt und auf den Punkt gebracht. Die beste deutschsprachige Punkplatte seit Knochenfabrik. Klauen, kaufen oder was auch immer, aber legt euch das Teil zu. Zuletzt zitiere ich mal Fabrice vom Nervous Breakdown: "Und wer Knochenfabrik covert kann sowieso kein schlechter Mensch sein". Recht hat er!
Frank Köhler

Ox Fanzine Nr. 48
CD REVIEW: Pascow – Richard Nixon Discopistole
„Hier, müsste Dir eigentlich gefallen. Schreib` was drüber.“ Mit diesen Worten drückt mir Joachim eine CD in die Hand. PASCOW steht drauf, ich nehme sie mit nach Hause. Während der Zugfahrt fällt mir ein, dass ich sogar einige Songs dieser Band kenne, aber anscheinend nicht so toll fand, ansonsten hätte ich mich ja schon früher daran erinnert. Zu Hause lege ich sie in den Player. Hm, das soll mir gefallen? Nur gefallen? Ich bin begeistert. Das hier ist so verdammt gut, ich bin echt platt. Großartige Musik, großartige Texte. Meistens schnell und rotzig, manchmal auch etwas melancholisch getragener, immer sehr melodisch und direkt ins Hirn fressend, dazu, wie gesagt, Texte, bei denen es sich lohnt auch mal zu zuhören, anstatt nur rumzuhüpfen. Und, auch wenn`s eventuell gemein ist, das zu sagen, zusammen mit der SHOCKS –Platte ist das die Überraschung des Jahres in der Hinsicht, was man Großartiges mit eigentlich schon tausendmal gehörten Riffs und Melodien fabrizieren kann. Im Gegensatz zu den SHOCKS liegen die Haupteinflüsse aber ehre in der gestrigen, als vorgestrigen Zeit. Ich sage mal: BOXHAMSTERS, obwohl, die sind ja auch schon älter, MUFF POTTER und KNOCHENFABRIK. Gerade letztere höre ich hier mehr als einmal raus. Ich denke, diese Behauptung geht in Ordnung, schließlich wird auch deren „fuck off“ gecovert, wenn auch nicht ganz überzeugend. Ist ja auch keine einfache Sache. Die restlichen Songs sind Hits, einen hervorzuheben fällt schwer. Momentan sind aber „Trampen nach Norden“ und „Ich, Jello Biafra und das verdammte WOM“ meine Überhits. Ach ja, irgendwie scheint hier auch der werte OX-Kollege Mechenbier seine Finger mit im Spiel zu haben, ich hab nur noch nicht rausgefunden, wie tief er drinsteckt. André.


Flight 13
CD REVIEW: PASCOW - richard nixon D 02 CD 6,6
Endlich das erste Album der Saarländer! Nach der großartigen
Single im letzten Jahr, hier nun eine klare Steigerung. 13 kurze
Punkrock Fetzer (inkl. „fuck off“ von Knochenfabrik) mit richtig
guten dt. Texten, das ganze vielleicht in der Nähe alter Boxhamsters:
schnell, rauh, wild und doch melodisch * Kidnap Music


SUPPENKAZPERS NOIZE IMPERIUM

CD REVIEW: PASCOW – richard nixon
Nennen sich selbst die anständigen Randständigen und bieten ein echtes Brett Deutschpunk mit prallem Sound, netten Texten und klopfen damit bei Knochenfabrik oder Dackelblut an.


GRESAUBACH PUNK

CD REVIEW: Pascow – Richard Nixon Discopistole
Tja was soll ich viel sagen? Was so lang dauert, muss einfach gut werden? Oder das der alte D-Punk durch Bands wie WSK, Turbostaat, Muff Potter usw und durch dieses geile Album jetzt auch durch Pascow abgelöst wird? Egal kauft dieses Album und ihr werdet viel Spass haben!

Cover: 5 von 6 Sternen
Quantität: 4 von 6 Sternen
Qualität: 6 von 6 Sternen
Hits: 5 von 6 Sternen
Insgesamt: 6 von 6 Sternen

Flight 13
CD REVIEW: PASCOW – s/t
6 straighte punkrock-kracher, 2 in englisch, der rest in deutsch. die jungs aus dem saarland, leihen sich hier eine textzeile bei tocotronic, dort einen baßlauf bei slime. gut mit dampf nach vorne gespielt, textlich gut. geiles cover, beiblatt und rotes vinyl * kidnap music“


VISIONS Musik Magazin
CD REVIEW: PASCOW – s/t
„wieviel punk passt auf eine nicht einmal 12 minuten lange CD? verdammt viel, wenn man die richtigen leute fragt. PASCOW zum Beispiel. pascow sind schnell. höllisch schnell. so schnell, dass der drummer hörbare mühe hat, mitzuhalten. mit drive und schmackes geht es die one-two-three-four-road entlang, deren rinnstein mit hooklines straight outta grölfabrik gepflastert ist. mal wird deutsch gesungen, mal englisch, und am ende hat man einen fröhlich vor sich hinlärmenden bastard aus steakknife und terrorgruppe am hals. so unbekümmert und scheinbar ohne jede bedenken hinsichtlich zielgruppe oder originalität kann es wohl nur in deutschlands provinz zugehen. kein wunder also, dass es hier heißt:„alle meine freunde, die leben jetzt in hamburg, doch ich seh da keinen sinn.“


B.A. Records zur CD PASCOW – s/t
„guter sound, gute spieltechnick und haltung“


Plastic Bomb Mailorder zur CD PASCOW – s/t
„manchmal ist weniger einfach mehr. zum beispiel bei pascow. die spielen nämlich herzerfrischenden straighten punkrock mit eingängigen melodien zum mitsingen- und summen. unkonventionelle, intelligente und humorvolle texte, teilweise mit netten kleinen wortspielchen wie z.b. bei karate. irgendwie hat die band etwas außergewöhnliches.“


OX- Fanzine
CD Review: PASCOW – s/t
„ihr letztes demo-tape habe ich brutal und zu recht verrissen, deshalb schicken sie mir jetzt ihre single. PASCOW scheinen auf schmerzen zu stehen. aber verdammt. der erste song rockt mir die scheiße aus dem arsch. mischung aus schweden/schweine-sound, motörhead und mittachziger ami-hardcore.
erinnert mich ein wenig an die straw-dogs, falls sich noch jemand an die erinnert. ein longplayer nur mit solchen knallern und ihr werdet von eltern verklagt, weil sich ihre söhne zu eurer musik umgebracht haben (...) sendet mir einfach weiterhin euren schwachsinn zu.(kidnap music, poststr. 1, 66640 st.wendel) shriiiek! jetzt bin ich beim eintippender postleitzahl doch nochmal ordenlich erschrocken.“


Moloko Plus Fanzine Nr. 20
CD Review: Pascow – s/t
Endlich draußen die erste EP der Jungs. Die EP/MCD ist in Eigenproduktion auf dem hauseigenen Label erschienen. Die EP ist auf 500 limitiert und kommt in blutroter Farbe mit einem netten Cover daher. Musikalisch spielt das Trio (sind mittlerweile vier) richtig dreckig produzierten Punkrock der gut knallt. Mit „Karate“ hat man sogar einen richtig kleinen Hit gelandet, aber die restlichen 5 Songs (teils deutsch, teils englisch) sind auch nicht zu verachten. Live geben sie auch immer mächtig Gas, gegen Spritkohle spielen sie immer und überall gerne.


Popp Concerts - Trier

„das schnellste, was das saarland zu bieten hat...“





 
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